Differentialdiagnose MS-Neuroborreliose


Multiple Sklerose oder Borreliose/Neuroborreliose?

Die Multiple Sklerose (MS), auch als Encephalomyelitis disseminata (ED) bezeichnet, ist eine chronisch-entzündliche Entmarkungserkrankung des zentralen Nervensystems.
Bei der MS treten in der weißen Substanz von Gehirn und Rückenmark verstreute vielfache
(multiple) entzündliche Entmarkungsherde (Sklerose=Verhärtungen, Vernarbungen) auf.
Die Name der Erkrankung bezieht sich also lediglich auf die Symptome der Erkrankung, nämlich den „
multiplen“ „Sklerosen“ .

Die Ursache der Multiplen Sklerose (MS) ist trotz großer wissenschaftlicher Anstrengungen in den letzten Jahrzehnten bislang unbekannt geblieben. Die Diagnostik bezieht sich deshalb nur auf den Nachweis der erwähnten Schädigungen in Hirn und/oder Rückenmark. Es spricht vieles dafür, dass Autoimmunprozesse, bei denen sich Abwehrzellen gegen körpereigenes Gewebe richten, eine wichtige Rolle spielen. Es ist jedoch unklar, was diese Autoimmunprozesse verursacht und über viele Jahre und Jahrzehnte aufrecht erhält.
Epidemiologische Untersuchungen, d.h. Studien an einer sehr großen Zahl von Patienten, klinische Beobachtungen und auch Tierexperimente geben Hinweise darauf, dass Infektionen bei der Multiplen Sklerose eine Rolle spielen können.
In den letzten Jahren wurden mehrere Studien publiziert, die zeigten, dass das Bakterium, Chlamydia pneumoniae, der EVB-Virus und Borrelien Bakterien vermehrt bei Patienten mit Multipler Sklerose nachgewiesen werden konnte.
Nachzulesen bei hier:
http://www.dmsg.de/multiple-sklerose-news/index.php?w3pid=news&kategorie=forschung&anr=487
http://lymedisease.org/news/lyme_disease_views/epv_ms.html
http://www.aerzteblatt.de/archiv/19913/Infektionskrankheiten-des-Nervensystems-Moegliche-Ausloeser-der-multiplen-Sklerose


Die Borrelien geraten immer mehr in den Mittelpunkt der Überlegungen zur Ursache der MS. Hier ein Zitat von Dr. Klinghardt, einem anerkannten Experten bei Diagnostik und Therapie der Borreliose.
"Es gibt nur ganz wenige Multiple-Sklerose-Patienten, bei denen man keine Borrelien nachweisen kann."

Auch das "Färöer-Phänomen" wird als Beleg für eine mögliche infektiöse Ursache angeführt. Die Zunahme der MS-Fälle auf den Färör Inseln, die mit der Stationierung der britischen Truppen im Jahre 1943 begann und in vier Wellen erfolgte, wird durch die Einschleppung von Krankheitserregern erklärt.


Da also die Ursachen der MS nicht bekannt sind, ist vor der Diagnose eine sehr umfangreiche Differentialdiagnostik wichtig, bei der sämtliche andere Ursachen ausgeschlossen werden müssen.
Erst wenn keine andere Ursache für die neurologischen Symptome gefunden wird, darf man das nach offiziellen Richtlinien MS nennen.


Hier einige Zitate aus der Leitlinie zur MS in denen die Borreliose erwähnt wird:
"Die frühe Diagnosestellung ist auch für die rechtzeitige Einleitung einer immunmodulatorischen Therapie von Bedeutung (Rovaris et al. 2006). In gleichem Maße gewinnt die sichere differenzialdiagnostische Abgrenzung gegenüber ähnlichen Krankheitsbildern wie Kollagenosen, Borreliose, Sarkoidose, zerebrovaskulären oder metabolischen Erkrankungen zunehmend an Bedeutung. In den neuen Diagnosekriterien wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die vorliegenden neurologischen Symptome durch 'nichts besser als durch das Vorliegen einer MS' erklärt werden können."

"Die Liquoruntersuchung spielt in der Diagnostik der MS weiterhin eine zentrale Rolle. Zum einen dient sie zur Abgrenzung gegenüber erregerbedingten Erkrankungen
(z. B. Borreliose) (Bourahoui et al. 2004), zum anderen ist eine intrathekale IgG- und IgM-Synthese Hinweis auf einen chronisch entzündlichen Prozess und unter prognostischen Gesichtspunkten relevant (Tintoré et al. 2003)"

"Die Liquordiagnostik umfasst Zytologie, Albumin- sowie IgG-, IgA- und IgM-Bestimmungen nach dem Quotienten-Schema (Reiber-Felgenhauer-Diagramm), den Nachweis oligoklonaler IgG-Banden im Liquor und ggf. Antikörper-Synthese-Indizes (ASI) für neurotrope Viren (Masern, Röteln, Zoster; sog. MRZ-Reaktion). Bei entsprechendem klinischem Verdacht sollte auch
eine Bestimmung des ASI für Borrelien durchgeführt werden."

"Differenzialdiagnostisch
müssen chronisch-infektiöse Erkrankungen (Neuro-Lues, Borreliose, HIV-Infektion), Kollagenosen, Vaskulitiden und Leukodystrophien sowie Sonderformen entzündlich-demyelinisierender Erkrankungen (z. B. Devic-Syndrom oder ADEM) ausgeschlossen werden. Falls die erste Lumbalpunktion unauffällig ist, empfiehlt sich eine Kontrolle nach etwa einem Jahr."


Die Borreliose ist die wichtigste Differentialdiagnose der MS, die zunehmend an Bedeutung gewinnt und prinzipiell bei einer möglichen MS gründlich untersucht und ausgeschlossen werden muss. Leider nehmen es viele Neurologen nicht so genau damit und untersuchen diese entweder gar nicht, oder schließen diese sogar mit positiven serologischen Befunden vorschnell aus. Diese werden dann als sogenannte „Serumnarben“ bezeichnet und seien nur Abbild einer irgendwann einmal stattgefundenen Infektion und Zeichen einer Auseinandersetzung des Immunsystems mit den Erregern.

Hier wichtige Zitate zur Thema:
"Die wichtigste Differentialdiagnose der Multiplen Sklerose (MS) ist aber die Neuroborreliose in ihrer akuten und chronischen Verlaufsform. Dies betrifft die Häufigkeit und die Schwierigkeit bei der differentialdiagnostischen Unterscheidung, d.h. die Neuroborreliose ist mit Abstand die häufigste differentialdiagnostische Alternative zur MS und die Unterscheidung zwischen den beiden Erkrankungen stellt eine sehr viel größere Herausforderung dar, als bei den übrigen differentialdiagnostisch zu beachtenden Krankheiten." (Berghoff)

"Die oft schwierige Differenzierung zwischen MS und LNB erfordert einen sehr umsichtigen Umgang mit der Diagnose. Unerlässliche Voraussetzung für die Diagnose einer MS ist der absolut sichere Ausschluss differentialdiagnostischer Alternativen. Die 'Etikettierung' des Patienten mit der vermeintlichen Diagnose MS könnte im weiteren Krankheitsverlauf alternative Überlegungen und damit die Behandlung anderer Krankheiten, insbesondere der Neuroborreliose, verhindern." (Berghoff)

Dies zeigt also eindeutig, dass vor der Diagnose einer MS zuvor eine Borreliose ausgeschlossen werden muss !

Nur besteht das große Problem, wie man eine Borreliose eigentlich ausschließt, da die momentan zur Verfügung stehenden Bluttests nicht ausreichend aussagekräftig sind?

In der Regel beschränken sich die Neurologen dabei ausschließlich auf einen positiven Liquorbefund bei "Neuroborreliose" mit einem eindeutigen Borrelien-Antikörperindex sowie einer erhöhten Zellenzahl im Liquor.
Falls diese beiden Werte nicht eindeutig gleichzeitig vorhanden sind, schließen viele eine Borreliose gänzlich aus.
Auch die sogenannten oligoklonalen Banden im Liquor, die von vielen fast als eindeutiger Beweis einer MS betrachtet werden, sind nur 'unspezifische' Marker für chronisch entzündliche Vorgänge im zentralen Nervensystem und kommen bei eine Neuroborreliose fast genau so häufig vor wie bei MS !

Zitat:
"Dem Nachweis oligoklonaler Banden wird bei der Diagnose MS besondere Bedeutung zugeschrieben. Oligoklonale Banden sind jedoch unspezifisch und treten bei zahlreichen entzündlichen Erkrankungen des ZNS auf, dies gilt in hohem Maße auch für die Neurobrreliose". (Berghoff)

Dass diese Nachweisparameter jedoch mehr als unzuverlässig sind, wird meist völlig ignoriert. Z.B. konnten nur 5% - aller in den östlichen Bundesländern gemeldeten frühen Neuroborreliose-Patienten - diese Liquorkriterien aufweisen, die das Robert-Koch Institut in einer Veröffentlichung (Epidemiologisches Bulletin, Robert-Koch-Instituts, Berlin, 38/2007) deshalb deutlich in Frage stellt. In diesem Bulletin heißt es:
"Der in der zur Zeit gültigen Form der Falldefinition geforderte labordiagnostische Nachweis der frühen Neuroborreliose wird nur bei einem sehr kleinen Anteil der übermittelten
Neuroborreliosefälle erfüllt, eine Problematik, auf die schon in einem früheren Bericht
hingewiesen wurde".
Das heißt in diesem Fall konnte bei 95% der frühen Neuroborreliose-Patienten dieses gar nicht mit dieser Methode, die als Ausschlusskriterium verwendet wurde, festgestellt werden.

Von einer "Neuroborreliose" spricht man übrigens, wenn das periphere Nervensystems befallen ist und typische Symptome auftreten.


Auch MRT Befunde dienen nicht der Abgrenzung der MS/Neuroborreliose
Zitat:
"Die für die MS vermeintlich typischen Läsionen sind in gleicher Weise häufig bei der Neuroborreliose vorhanden und tragen somit zur Differentialdiagnose nicht bei. Auch ausgedehnte Demyelinisierungsherde sind keinesfalls für die MS spezifisch, sondern sind auch bei der Neuroborreliose beschrieben". (Berghoff)

Auch durch negative Testergebnisse im Blutserum ist eine  Neuroborreliose / Borreliose keinesfalls ausgeschlossen.

In den Leitlinien der Deutschen Borreliose-Gesellschaft findet man dazu folgendes:
"Borrelienspezifische Antikörper treten erst 2-6 Wochen nach Infektionsbeginn
auf. (9/37/110/125/134) Eine frühzeitige antibiotische Behandlung kann die Entwicklung von Antikörpern verhindern, so dass keine Serokonversion erfolgt. Seronegativität nach frühzeitiger antibiotischer Behandlung schließt die Lyme-Borreliose also keinesfalls aus".

"Die Borrelien-Serologie ist die Basisdiagnostik für die Frage, ob eine Borrelien-Infektion vorliegen könnte. Die auf dem Markt befindlichen Testsysteme (ELISA, Immunoblot) sind jedoch nicht standardisiert. Deshalb können Befunde aus verschiedenen Laboratorien nur eingeschränkt verglichen werden".

"Das vom Robert-Koch-Institut (RKI) empfohlene und von der Kassenärztlichen Vereinigung
(KV) vorgeschriebene Vorgehen, nur bei auffälligem ELISA-Test (oder anderen sogenannten Suchtests) auch den Immunoblot als Bestätigungstest durchzuführen (sog. Stufendiagnostik), ist abzulehnen, da auf diese Weise zusätzlich bis zu 15% der Patienten serologisch falsch negativ eingestuft werden". (7/81/154)

"Ein negativer serologischer Befund schließt eine Lyme-Borreliose nicht aus. (7/115/118/154)  Auch ohne Antikörpernachweis kann eine behandlungsbedürftige Erkrankung vorliegen. (Ursachen z. B. früh einsetzende, jedoch inadäquate antibiotische Behandlung, Therapie mit Immundepressiva, auch Cortison, Erschöpfung des Immunsystems, Maskierung der Erreger, genetische Veranlagung)".
Quelle: Deutsche Borreliose-Gesellschaft

Aufgrund der unzureichenden Testverfahren hat die Diagnose der Borreliose/Neuroborreliose immer klinisch zu erfolgen, das heißt auf Grund der entsprechenden Symptomatik.

"Die Differenzierung zwischen MS und LNB beruht insbesondere auf den Tatsachen, dass die MS ausschließlich eine Erkrankung des zentralen Nervensystems ist, während die LNB - wie gesagt - oft mit einer generalisierten akuten oder chronischen Lyme-Borreliose einhergeht, die viele andere Organsysteme (neben dem ZNS) betrifft".
http://www.praxis-berghoff.de/dokumente/Differentialdiagnose_MS_LNB.pdf)

Inzwischen gibt es allerdings neue Bluttestverfahren, die gute Aussagen über eine mögliche aktive Borrelioseinfektion geben können und damit den Standarttests überlegen sind. Diese Standarttests beziehen sich nämlich nur auf vorhandene Antikörper und unterscheiden (wenn überhaupt 'positiv') unzureichend zwischen einer 'aktiven' und 'durchgemachten'“ ausgeheilten Borreliose Infektion.
Leider werden diese Tests nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen und müssen selbst gezahlt werden. Von Kritikern werden diese Tests als „unzureichend evaluiert“ bezeichnet. In einer kürzlich veröffentlichten Studie zum LTT konnte aber dessen Wertigkeit eindeutig bewiesen werden.
100%ig sicher sind diese Tests trotz hoher Trefferquote leider auch nicht.

Hier die Studie
http://www.degruyter.com/dg/viewarticle/j$002flabm.2007.31.issue-3$002fjlm.2007.023$002fjlm.2007.023.xml


Es handelt sich um zwei Tests:

Lymphozytentransformationstest (LTT)

Bei diesem Test werden Lymphozyten des Patienten (also die Kommando-Zellen) mit Borrelien Bestandteilen zusammengebracht. Dann wird gemessen, ob sich diese Lymphozyten langsam oder schnell vermehren.
Hat der Patient keine Borrelieninfektion, dann sind die Lymphozyten gegenüber den Borrelien ahnungslos. Setzt man diese ahnungslosen Lymphozyten im LTT den Borrelienstrukturen aus, dann vermehren sie sich nur langsam und träge.
Ist der Patient aber mit Borrelien infiziert, dann sind die Lymphozyten gegenüber Borrelien von vorneherein alarmiert und scharf gemacht. Kommen sie im LTT – wie zuvor im Körper des Patienten mit Borrelien in Berührung, dann vermehren sie sich sehr schnell, weil sie sofort ihre Kommandos erteilen wollen.
Ist die Infektion vorbei, sind also die Borrelien aus dem Körper verschwunden, geht die Zahl der scharf gemachten Lymphozyten stark zurück. Im LTT wird nur noch eine schwache Vermehrung gemessen, das Ergebnis wird wieder unauffällig. 
 
Fazit: 
Man kann aufgrund der Vermehrungsgeschwindigkeit im Borrelien-LTT feststellen,
- ob ein Patient mit Borrelien infiziert ist und
- ob die Borrelien nach einer Antibiotikabehandlung alle abgetötet wurden oder ob noch welche übrig geblieben sind.


CD57-TEST
"Die Möglichkeit, CD57-Tests durchzuführen, stellt einen Durchbruch in der Diagnose und Behandlung der Lyme-Borreliose dar. Chronische Borrelieninfektionen unterdrücken bekanntlich das Immunsystem und können zu einer Verringerung des CD57-Anteils der natürlichen Killerzellen führen. Wie bei der HIV-Infektion, bei der abnorm niedrige T-Zellzahlen stets als Marker für den Aktivitätsgrad der Infektion gelten, kann auch bei der Lyme-Borreliose der Grad der Verringerung des CD57-Anteils als Indikator dafür angesehen werden, wie aktiv die Borrelieninfektion ist und wie wahrscheinlich ein Rückfall nach Therapieende sein wird. Dieser Test kann sogar als einfacher 'preisgünstiger' Screeningtest angewandt werden".

Beides gut nachzulesen hier: http://www.mlhb.de/uploads/media/LTT_und_CD57-Nachweis_zur_Diagnostik_der_Lyme-Borreliose__kl__060606.pdf

Da sich die erforderliche Therapie bei einer Borreliose und MS prinzipiell extrem unterscheidet (mit einer immunmsuppressiven Therapie einer MS mit Cortison würde man eine bestehende Borrelioseinfektion erst richtig anfachen), wäre also bei Verdacht auf eine mögliche Borreliose eine wesentlich genauere und gezieltere Diagnostik unbedingt zwingend notwendig.

Das große Problem bei der Unterscheidung zwischen MS und einer Borreliose ist jedoch, dass es für die MS, deren Ursache noch unbekannt ist, genaue Diagnosekriterien gibt, z.B. in der Regel nach McDonald. Während es bei der Borreliose, mit eindeutig bekannter Ursache, bisher noch gar keine gültigen Diagnosekriterien gibt.
Es ist deshalb möglich, dass ein Patient zwar alle Diagnosekriterien einer MS erfüllt, die im wesentlichen auf einer zeitlichen und räumlichen Dissemination (Streuung) der Entzündungsvorgänge im zentralen Nervensystem beruht. Diese Entzündungen aber tatsächlich durch Borrelien bedingt sind.

Dr Klinghardt erklärt den Vorgang wie folgt:
"Die Zellwand der Borrelien mit ihren Antigenen ist nicht unterscheidbar vom Myelin der Nervenscheiden. Die Spirochäte sieht für das Immunsystem aus wie die eigenen Nerven. Und nun hat das Immunsystem zwei Möglichkeiten: Entweder es lässt beide in Ruhe oder es attackiert beide, die Spirochäten und die Myelinschichten. Und bei MS wird eben das Myelin attackiert, weil es so aussieht wie die Zellwand der Spirochäten".
Nachzulesen in seinem bereits oben verlinkten Vortrag.

Es ist sehr fragwürdig, dass für die Diagnostik einer MS normalerweise sehr umfangreiche, standardisierte Untersuchungen durchgeführt werden, eine nicht minder schwierig zu diagnostizierende Borreliose jedoch meist nur anhand der unterschiedlichen Beurteilung eines einzigen unzuverlässigen Laborwertes - nämlich dem Antikörpernachweis - jedem einzelnen Arzt überlassen bleibt.

Also wäre es im eigenen Interesse sehr wichtig, bei einer MS sich selbst gut zu informieren und auf eine möglichst genaue Differentialdiagnostik zu drängen. Bevor man möglicherweise ohne genaue Differentialdiagnostik oder nur aufgrund eines einzigen mehr als unzuverlässigen Wertes eine Borreliose vorschnell ausschließt und lebenslang die Diagnose MS zementiert.

Besonders wenn zusätzliche Symptome, wie Muskel-, Kopf-, Gelenkschmerzen, Herzprobleme, Hauterscheinungen, Nachtschweiß usw. vorhanden sind, die sich nicht direkt mit einer MS erklären lassen, sollte man die MS Diagnose nochmals überprüfen und eine Borreliose in Betracht ziehen und näher untersuchen.

Hier mögliche Borreliose Symptome zum nachlesen:

Solange es aber weder für die MS noch für die Borreliose eindeutige Tests zur Diagnose bzw. zum Ausschluss gibt, können wichtige Hinweise zur Unterscheidung nur der Therapieverlauf geben. Wenn es mit Cortison, nach einer vielleicht kurzzeitigen Besserung, zu einer Verschlechterung kommt, könnte das auf eine infektiöse Ursache wie Borreliose hindeuten. Vor allem wenn es mit Antibiotika zu einer Besserung kommt, ist eine bakterielle Ursache wie Borreliose sehr wahrscheinlich.

Verschiedene Studien haben übrigens belegt, dass bei vielen MS-Patienten die Zahl und Größe der Läsionen im Hirn und Rückenmark durch eine Antibiose stark zurückgegangen ist.

Zur Abklärung einer möglichen Borreliose/Neuroborreliose sollte man tunlichst einen Spezialisten dieses Faches aufsuchen. Aufgrund der schwierigen Diagnostik sollte man seine Gesundheit nicht in die Hände von Ärzten geben, die über die Borreliose wahrscheinlich weniger wissen als Sie jetzt nach dem Lesen dieser Zeilen.
Diese Aussage mag ketzerisch erscheinen, verdeutlicht aber nur die Wichtigkeit flächendeckender besserer Wissensstandards der Ärzte zur Borreliose.

Eine Liste von erfahrenen Borreliose Ärtzen finden sie hier:

Ich möchte betonen, ich bin kein Arzt, sondern nur interessierte Betroffene. Ich stelle nur einige Fakten dar, die ich aus Artikeln renommierter Ärzte, Spezialisten und interessierter Betroffener zusammengetragen habe. Ich bediene mich verschiedenster Quellen, auch entsprechender Passagen von Internetveröffentlichungen. Ich stelle keinen Anspruch auch Unfehlbarkeit oder Vollständigkeit. Ich möchte nur einen Denkanstoß geben, die eigene MS-Diagnose kritisch zu hinterfragen.


Erklärung: Lyme disease ist die amerikanische Bezeichnung für die Borreliose

Kommentare:

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